„Ruckedigu, Blut ist im Schuh“ : wie der Kasseler Künstler Markus Lefrancois sich Aschenputtel vorstellt

Also mal ganz unter uns: diese Aschenputtel-Geschichte war mir schon immer die liebste von allen Grimms Märchen. Geht Ihnen das auch so? Oder sind Sie mehr der Froschkönigfanatiker, der Hänsel-und-Gretel-Mitfühler, der Schneewittchenfan? Einer der sieben Raben oder gar – ganz heimlich – das Rumpelstilzchen?

Was auch immer: die Märchen der Gebrüder Grimm sind und bleiben Dauerbrenner, werden wieder und wieder neu aufgelegt und immer wieder neu illustriert. Manche Darstellungen sind schön und anmutig, manche eher schaurig und abgedreht. Und immer dann, wenn sich der Kasseler Illustrator Markus Lefrancois der „Grimms“ annimmt, kann man sich dem Zauber seiner Bilder mit ihren Farben und Motiven kaum entziehen.

Hat gut lachen: Markus Lefrancois' Illustrationen bezaubern

Von Lefrancois, der in Kassel Visuelle Kommunikation studierte und mittlerweile selbst an der Kunsthochschule einen Lehrauftrag innehat, gibt es inzwischen um die 200 Zeichnungen zu den Märchen der Brüder Grimm. Eine stolze Menge, die sich sehen lassen kann. Und die er nun im Brüder Grimm-Museum unter dem Ausstellungstitel „Der Schuh ist zu klein“ präsentiert. Vom 7. November bis 27. Januar kann man nicht nur die fertigen Werke sehen, sondern auch erste Skizzen und verworfene Bilder. Das bietet sich einem auch nicht alle Tage.

Und wer nach dem Besuch im Brüder Grimm-Museum noch immer Lust auf die Grimms und die Illustrationen von Lefrancois hat und von den sieben Zwergen träumt, der sei auf den Bestand der Unibibliothek verwiesen. Ein Blick in den Katalog lohnt sich eben immer 😉

 

 

 

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