UB-Strukturentwicklung: Standorte statt Bereichsbibliotheken

Universität Kassel, Bibliothek soll erneuert werdenFoto: Fischer/skypic
Räumlich und strukturell: Die Universitätsbibliothek stellt sich neu auf Foto: Fischer/skypic

Vielleicht ist es Ihnen schon aufgefallen: die Bereichsbibliotheken sind seit Juni von unserer Webseite verschwunden.
Der stattdessen verwendete Begriff ist jetzt durchgängig Standorte.

Mit der Sanierung der Campusbibliothek am Holländischen Platz überarbeitet die UB auch ihre Organisationsstruktur. Zur besseren Übersichtlichkeit, aber auch mit Blick auf die verbesserte Buchaufstellung und das neu gestaltete Leitsystem im sanierten Gebäude, haben wir uns entschieden, Begrifflichkeiten zu vereinfachen und uns an der von der Universität verwendeten Terminologie zu orientieren. Deshalb rückt an die Stelle des bisher verwendeten Begriffs Bereichsbibliothek/en die Standortbezeichnung:

Standort Holländischer Platz
Standort Brüder-Grimm-Platz
Standort Wilhelmshöher Allee
Standort Kunsthochschule
Standort Witzenhausen
Standort Oberzwehren

Als größter Standort der UB mit Sitz der Bibliotheksverwaltung führt der Standort Holländischer Platz außerdem die Bezeichnung Campusbibliothek. Hier werden statt der bisherigen numerischen und fachlich nicht aussagekräftigen Benennung der Bereichsbibliotheken 1-5 jetzt die vorhandenen Fachgebiete mit Angabe von Gebäudeteil und Ebene verwendet. Damit verschwindet auch die etwas unübersichtliche Angabe von zehn Bereichsbibliotheken an sechs Standorten.

Hintergrund der Veränderung ist zum einen der parallel zur Sanierung stattfindende organisatorische Innovationsprozess. Dieser sieht unter anderem eine flexible Abteilungsstruktur vor, die sich an den klassischen Bibliotheksabteilungen orientiert.
Mit der neuen Aufteilung ist die UB zukünftig besser in der Lage, den vielfältigen Anforderungen an eine zeitgemäße Informationsinfrastruktur zu begegnen.

Zum anderen kommt die Bibliothek mit der Entscheidung einem langjährigen Wunsch aus den Fachbereichen nach, weil die Zählung der Bereichsbibliotheken nicht mit denen der Fachbereiche übereinstimmte, was bei der Suche nach Fachliteratur häufiger zu Irritationen geführt hatte.

Detaillierte Informationen zur Strukturentwicklung der UB als zentralem Lernort der Universität und Zentrum für die digitale Informationsversorgung liefert der aktuelle Strukturentwicklungsplan 2016-2020.

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