SanierungsNebenwirkungen…

Zur Sanierung am Brüder-Grimm-Platz und den Nutzungseinschränkungen bei Handschriften und Alten Drucken – Seit Juni 2017 wird neben der Campusbibliothek am Holländischen Platz auch das Gebäude der Murhardschen Bibliothek am Brüder-Grimm-Platz umfassend saniert.

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Weltchronik <Rudolf von Ems> – Signatur:   – Mittelhochdeutsche Handschrift aus dem Jahr 1385 – Bestand der Sondersammlungen der Universitätsbibliothek Kassel

Neben Lärm und den Umzügen großer Bestandsgruppen bringen die Bauarbeiten auch Veränderungen bei der Nutzbarkeit von Beständen mit sich. Davon betroffen ist unter anderem die Abteilung Sondersammlungen: diese kann bis auf Weiteres Bestellwünsche zu ihrem historischen Bestand nur noch eingeschränkt erfüllen. Die Mitarbeiterinnen der Abteilung geben ihr Bestes. Wir bitten aber um Verständnis, wenn wegen der (sanierungsbedingt) schwer zugänglichen Sondermagazine großformatige oder sehr umfangreiche Bestellungen nicht oder nur teilweise bereitgestellt werden können. Digitalisate unserer Handschriften und Alten Drucke finden Sie im Onlinearchiv der Universität Kassel ORKA.

Mit Abschluss der Bauphase (voraussichtlich im Sommer 2019) verfügt die Abteilung Sondersammlungen dann über deutlich verbesserte Räumlichkeiten, zu denen unter anderem ein größerer Handschriftenlesesaal, mehr Magazinflächen sowie ein neuer Ausstellungsbereich gehören werden.

ORKA – digitale Schatzkammer der UB

Ein Beitrag von Dr. Brigitte Pfeil, Leitung Abteilung IV: Landesbibliothek, Leitung Sondersammlungen, Fachreferentin für Handschriften und Buchwesen

Kürzlich haben wir hier über ORKA, das Onlinearchiv der Universität Kassel berichtet und darüber, dass wir die Rekordmarke von 500.000 erreicht haben. 500.000 digitalisierte Seiten in rund sechs Jahren, das ist schon eine Hausnummer für eine Bibliothek unserer Größe. Und natürlich sind wir auch ein bisschen stolz darauf, dass unser Online-Angebot stetig wächst und wir so unsere historischen Sammlungen Stück für Stück besser öffentlich zugänglich machen können.

Grimm-Dokumente

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Laut oder leise lernen?

Ein Beitrag zur neuen Zonierung in der Campusbibliothek
Wer vor der Eröffnung des Mitteltrakts in der Campusbibliothek gelernt hat, kennt noch das laute Gemurmel an den Tischen in den Gängen rund um die Medienbestände. Wer es leise haben wollte, musste sich einen abgelegenen Raum suchen. Diese Regelung hatte einen durchweg höheren Lärmpegel im Gebäude zur Folge. Grund dafür waren die Unterhaltungen von lernenden wie auch herumlaufenden Nutzerinnen und Nutzern in diesen Bereichen. Aufgrund zahlreicher Beschwerden und Wünsche nach mehr Ruhe zum konzentrierten Lernen in der Bibliothek haben wir unser Raumkonzept umgekehrt:

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  • in allen Bereichen, in denen sich Regale und Einzelarbeitsplätze befinden, ist nur ruhige Einzelarbeit gestattet. Auch das Durchqueren der Gänge und das Suchen von Medien an den Regalen soll leise und ohne Störungen der dort Lernenden geschehen.
  • Die Loungebereiche, der Zeitungslesebereich und die Multimediathek sind Orte, an denen das Arbeiten in Gruppen ebenfalls nicht erwünscht ist.
  • Für Gruppenarbeit ausdrücklich freigegeben sind die LernCubes auf Ebene 1 und die elf durch schließbare Türen akustisch abgeschirmten Gruppenarbeitsräume auf Ebene 0-2. Unterhaltungen sind erlaubt, Rücksichtnahme auf andere Lerngruppen ist erwünscht.

Die Campusbibliothek versteht sich, anders als das LEO, als Lernort für konzentriertes Arbeiten. Das gesamte Gebäude soll Ihnen ermöglichen, sich an den unterschiedlichen Lernplätzen zum Lesen oder Lernen niederzulassen, ohne von Lärm durch Unterhaltungen, Gruppen, Telefonate oder andere laute Geräusche gestört zu werden.

Wir erfüllen Wünsche…

Bestellungen über den Internen Leihverkehr (ILV) werden einfacher.
Wenn Sie zu den Nutzerinnen und Nutzern gehören, die häufiger Literatur von anderen UB-Standorten bestellen, haben wir gute Nachrichten für Sie: Das bisher relativ aufwändige Ausfüllen des Online-Bestellformulars wird abgelöst durch eine vereinfachte Bestellung über das Katalogportal KARLA.

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Ab sofort reicht es, in der Exemplaranzeige Ihres gewünschten Mediums auf Bestellen zu klicken. Die Daten zum gewünschten Titel (Signatur, Buchnummer etc.) werden dann automatisch übernommen anstatt wie bisher von Hand eingegeben. Hier erhalten Sie auch direkt Rückmeldung, ob die Bestellung erfolgreich aufgenommen wurde.

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Ihre Meinung… Feedback

Wie versprochen wollen wir die Ergebnisse unserer letzten Umfrage mit Ihnen teilen. Anfang Juli hatten wir in den Gruppenarbeitsräumen eine kleine Befragung durchgeführt und gefragt, welche der neuen Tischformationen Ihnen besser gefällt und was Sie daran gut oder auch verbesserungswürdig finden. Vielen Dank an alle, die sich an unserer Befragung beteiligt haben, das hilft uns, die UB nutzerorientiert weiter zu entwickeln.

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Für unterschiedliche Lernformationen geeignet: die neuen Gruppenarbeitsräume in der Campusbibliothek am Holländischen Platz

Nun haben wir die Ergebnisse, und sind erleichtert: Keiner der beiden Raumtypen ist nach Ihrer Bewertung durchgefallen. Beide Formationen haben bei der Frage: Welcher Typ gefällt Ihnen besser? fast gleich viele Stimmen von Ihnen bekommen.

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Einen leichten Vorsprung hat Raumtyp 2 mit den verschiebbaren Tischen. Hier wurden die Flexibilität, die organisierte Struktur im Raum und die gute Eignung für kleine Gruppen (max. 4 Personen) hervorgehoben. Bei Raumtyp 1 wurde vor allem dessen organische Tischform als angenehm beschrieben und laut Rückmeldungen von etwas größeren Lerngruppen gern genutzt.

Aber auch die Kritikpunkte haben uns interessiert. Auszüge aus den Kommentaren:

Raumtyp 1:

  • zu wenig Stühle im Raum (wurden inzwischen aufgestockt)
  • oft laut (ist extra für kommunikative Gruppenarbeit vorgesehen, überall sonst in den Regalbereichen sind gemeinsames Arbeiten und Unterhaltungen nicht erlaubt)
  • Probleme mit den Steckdosen (Fehlfunktionen sind inzwischen behoben)

Raumtyp 2:

  • zu wenig Sitzplätze (mehr Stühle können hier nicht aufgestellt werden)
  • eng bei vollen Räumen
  • schlecht für Gruppenarbeit in etwas größeren Lerngruppen (Raumtyp 1 wählen)
  • zu wenig Steckdosen (Anregung wird an Planungsgruppe weitergegeben)

Allgemein wurde der Wunsch nach mehr Farbakzenten geäußert. Hier haben wir inzwischen alle 11 Gruppenarbeitsräume mit Bildern aktueller Fotografien aus der Campusbibliothek ausgestattet.

Stärkster (wenn auch nicht auf die Tischformationen bezogener) Kritikpunkt war die schlecht eingestellt Lüftungsanlage in den Räumen. Hier wird noch immer an den Einstellungen gearbeitet. Ein Problem dabei ist die Öffnung von Fenstern. „Fühlt“ die Anlage die verbesserte Raumluft, drosselt sie ihre Lüftungstätigkeit. Der Wunsch nach frischer Luft ist nur allzu verständlich, hat aber in den letzten Wochen verhindert, dass die Anlage auf Vollbetrieb schaltet. Wir gehen davon aus, dass sich das Raumklima in den nächsten Wochen deutlich verbessert.

ORKA knackt die 500.000-Marke

ORKA ist das Onlinearchiv der Universität Kassel für Handschriften, Nachlässe, Fotos, Musikalien, Zeitschriften, Monografien und Karten. Sukzessive werden hier die wertvollen historischen Bestände der Landesbibliothek und der Murhardschen Bibliothek verzeichnet. In der letzten Woche wurde hier die 500.000te Seite digitalisiert und über ORKA zur Verfügung gestellt. In einem zweiteiligen Beitrag stellen wir das Onlinearchiv etwas näher vor.

Grimm-Dokumente

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Schließfächer für den Tag

Die Sportsachen, das Lunchpaket oder der kleine Regenschirm – damit Sie Ihre Sachen in der Bibliothek nicht überall mit hinnehmen müssen, gibt es an allen Standorten der Bibliothek Schließfächer. Die meisten lassen sich über eine Pfandmünze schließen. Für die neuen Fächer in der Eingangshalle der Campusbibliothek nutzen Sie einfach die CampusCard, das erspart Ihnen die Suche nach einem Zwei-Euro-Stück. Dafür aktivieren Sie einmalig die CampusCard am Touchpoint in der Eingangshalle.

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Lernen mit leichtem Gepäck – Die Schließfächer in der Uni-Bibliothek

Damit möglichst viele Nutzerinnen und Nutzer bei Ihrem Besuch der Bibliothek freie Fächer vorfinden, ist die Nutzung auf die Öffnungszeiten begrenzt. Das heißt, die Inhalte von Fächern, die am nächsten Morgen noch belegt sind, gehen zum jeweiligen Standort-Fundbüro. In der Campusbibliothek führt die Räumung außerdem zu einer Sperrung der CampusCard. Die Entsperrung übernimmt die Carrelverwaltung zu den gewohnten Öffnungszeiten.