Handzeichnungen Landgraf Moritz

Unter dem Titel Zwischen Abriss und Invention – Nordhessen in den Zeichnungen des Landgrafen Moritz wird am Mittwoch, 31. Januar 2018 um 19.30 Uhr im Ottoneum (Naturkundemuseum Kassel) die kürzlich im Kasseler Universitätsverlag (kup) erschienene Publikation von Dr. Ulrike Hanschke vorgestellt. Veranstalter ist der Verein für Hessische Geschichte – Zweigverein Kassel.

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Kassel, Kloster Ahnaberg, Ansicht von Süden, Signatur:

Landgraf Moritz von Hessen-Kassel (1572-1632) genannt »der Gelehrte« und bekannt für seine außergewöhnlich umfassende Bildung (mehrere Sprachen, Alchemie-Forschungen und Komposition…) beherrschte auch die Kunst des Zeichnens. Seine architektonischen Handzeichnungen sind im europäischen Kontext einzigartig. Als umfangreiches Konvolut werden sie in der Abteilung Sondersammlungen der Universitätsbibliothek Kassel aufbewahrt.

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Elsevier-Zeitschriften 2018

Ab dem 1. Januar 2018  gibt es keinen Lizenzvertrag zu elektronischen Zeitschriften des Verlags Elsevier mehr mit der UB Kassel. Grund dafür sind die bislang erfolglos verlaufenen Verhandlungen im Rahmen des DEAL-Projektes. Die UB Kassel  arbeitet derzeit an alternativen Zugriffsmöglichkeiten.

Campusbibliothek, Gebäudeteil B, nach Umbau, Zeitungslesebereich

Über das Projekt DEAL, initiiert von der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen, werden bundesweite Lizenzverträge für das elektronische Zeitschriften-Portfolio großer Wissenschaftsverlage (Elsevier, Wiley, Springer-Nature) verhandelt. Zentrale Ziele sind die Verbesserung der Literaturversorgung durch dauerhaften Zugriff der Institutionen auf das gesamte Portfolio, die Implementierung einer Open-Access-Komponente und eine angemessene Preisgestaltung. Da in den Verhandlungen mit Elsevier bislang kein Erfolg erzielt werden konnte, haben zahlreiche wissenschaftliche Institutionen von ihrem Kündigungsrecht Gebrauch gemacht. Auch die Konferenz Hessischer Universitätspräsidien hat den bestehenden Konsortialvertrag zum Jahresende gekündigt.

Die Universitätsbibliothek prüft derzeit alle denkbaren Alternativen, um  Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern wie auch Studierenden der Universität Kassel den Zugang zu den benötigten Zeitschriftenaufsätzen trotzdem weiter zu ermöglichen. Informationen darüber werden in Kürze hier und über die Webseite der UB veröffentlicht.

Verschollene Gänseliesel wiederentdeckt

Auf dem Dachboden der Murhardschen Bibliothek in Kassel wurde bei der Durchsicht älterer Geschenke die seit Jahrzehnten verschollene Orchesterfassung der Märchenoper ‚Gänseliesel‘ von Luise Greger (1862 – 1944) wiederentdeckt.

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Luise Greger, 1899

Bekannt war bisher lediglich ein Klavierauszug der im Dezember 1933 in Baden-Baden unter großem Applaus uraufgeführten Märchenoper. Dieser hatte 2012 als Grundlage für die Rekonstruktion und kammermusikalische Aufführung des Stücks in Kassel gedient. Der überraschende Fund, im Jahre ihres 155. Geburtstags, stammt aus dem Spätwerk der produktiven und beliebten Kasseler Komponistin und Kammersängerin.

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Neu: Digitales Grimm-Portal

Mit dem Start der Online-Plattform Grimm-Portal am 24. Oktober 2017
ist ein zentrales Ziel der seit 2012 bestehenden Kooperation zwischen dem Hessischen Staatsarchiv Marburg und der Universitätsbibliothek Kassel erreicht. Damit erfüllt sich der Wunsch der Initiatoren, sukzessive die dezentral aufbewahrten Grimmbestände Nordhessens zentral zugänglich zu machen. Das Portal umfasst derzeit mehr als 54.000 digitalisierte Seiten, darunter 2.380 Briefe und mehr als 500 Handschriften. Sowohl die Grimmbestände der UB wie auch die vom Staatsarchiv und der Stadt Kassel stehen damit Forschern und interessierten Laien in einer eigens entwickelten thematisch strukturierten Umgebung  weltweit und kostenfrei zur Verfügung.

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Herzlich Willkommen!

Sie sind neu an der Universität und möchten die Bibliothek kennenlernen? Machen Sie mit uns einen kleinen Rundgang durch die Campusbibliothek am Holländischen Platz. Unser Willkommen!-Video gibt Ihnen die ersten Infos zur Orientierung im Gebäude. Weitere Videos zum Thema Medien suchen und ausleihen und Lernen und Arbeiten in der Bibliothek finden Sie auf unserem YouTube-Kanal. Und alle weiteren Fragen beantworten wir Ihnen gern an der Servicetheke.

 

(M)Ein Carrel in der Bibliothek

Die Nachfrage nach Einzelarbeitsräumen (Carrels) in der Bibliothek ist in den vergangenen Monaten stark angestiegen. Konzentriert und in unmittelbarer Nähe der Bibliotheksbestände zu arbeiten, ohne den Platz am Abend räumen zu müssen, dieses Angebot bietet die UB Studierenden für die Monate der Abschlussphase. Die Zahl der neuen attraktiven Räume, die kostenfrei gebucht werden können, ist allerdings begrenzt. Insgesamt 56 Carrels gibt es in der Campusbibliothek, die Wartezeit beträgt teilweise mehrere Monate.

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Unsere Empfehlung ist daher, die Beantragung so frühzeitig wie möglich an die Carrelverwaltung der UB weiterzugeben. Voraussetzung ist die offizielle Anmeldung zum Abschluss (Stempel und Unterschrift des Fachbereichs). Weitere Informationen zu den Carrels und das Antragsformular finden Sie auf unserer Webseite.

SanierungsNebenwirkungen…

Zur Sanierung am Brüder-Grimm-Platz und den Nutzungseinschränkungen bei Handschriften und Alten Drucken – Seit Juni 2017 wird neben der Campusbibliothek am Holländischen Platz auch das Gebäude der Murhardschen Bibliothek am Brüder-Grimm-Platz umfassend saniert.

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Weltchronik <Rudolf von Ems> – Signatur:   – Mittelhochdeutsche Handschrift aus dem Jahr 1385 – Bestand der Sondersammlungen der Universitätsbibliothek Kassel

Neben Lärm und den Umzügen großer Bestandsgruppen bringen die Bauarbeiten auch Veränderungen bei der Nutzbarkeit von Beständen mit sich. Davon betroffen ist unter anderem die Abteilung Sondersammlungen: diese kann bis auf Weiteres Bestellwünsche zu ihrem historischen Bestand nur noch eingeschränkt erfüllen. Die Mitarbeiterinnen der Abteilung geben ihr Bestes. Wir bitten aber um Verständnis, wenn wegen der (sanierungsbedingt) schwer zugänglichen Sondermagazine großformatige oder sehr umfangreiche Bestellungen nicht oder nur teilweise bereitgestellt werden können. Digitalisate unserer Handschriften und Alten Drucke finden Sie im Onlinearchiv der Universität Kassel ORKA.

Mit Abschluss der Bauphase (voraussichtlich im Sommer 2019) verfügt die Abteilung Sondersammlungen dann über deutlich verbesserte Räumlichkeiten, zu denen unter anderem ein größerer Handschriftenlesesaal, mehr Magazinflächen sowie ein neuer Ausstellungsbereich gehören werden.

Laut oder leise lernen?

Ein Beitrag zur neuen Zonierung in der Campusbibliothek
Wer vor der Eröffnung des Mitteltrakts in der Campusbibliothek gelernt hat, kennt noch das laute Gemurmel an den Tischen in den Gängen rund um die Medienbestände. Wer es leise haben wollte, musste sich einen abgelegenen Raum suchen. Diese Regelung hatte einen durchweg höheren Lärmpegel im Gebäude zur Folge. Grund dafür waren die Unterhaltungen von lernenden wie auch herumlaufenden Nutzerinnen und Nutzern in diesen Bereichen. Aufgrund zahlreicher Beschwerden und Wünsche nach mehr Ruhe zum konzentrierten Lernen in der Bibliothek haben wir unser Raumkonzept umgekehrt:

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  • in allen Bereichen, in denen sich Regale und Einzelarbeitsplätze befinden, ist nur ruhige Einzelarbeit gestattet. Auch das Durchqueren der Gänge und das Suchen von Medien an den Regalen soll leise und ohne Störungen der dort Lernenden geschehen.
  • Die Loungebereiche, der Zeitungslesebereich und die Multimediathek sind Orte, an denen das Arbeiten in Gruppen ebenfalls nicht erwünscht ist.
  • Für Gruppenarbeit ausdrücklich freigegeben sind die LernCubes auf Ebene 1 und die elf durch schließbare Türen akustisch abgeschirmten Gruppenarbeitsräume auf Ebene 0-2. Unterhaltungen sind erlaubt, Rücksichtnahme auf andere Lerngruppen ist erwünscht.

Die Campusbibliothek versteht sich, anders als das LEO, als Lernort für konzentriertes Arbeiten. Das gesamte Gebäude soll Ihnen ermöglichen, sich an den unterschiedlichen Lernplätzen zum Lesen oder Lernen niederzulassen, ohne von Lärm durch Unterhaltungen, Gruppen, Telefonate oder andere laute Geräusche gestört zu werden.

Wir erfüllen Wünsche…

Bestellungen über den Internen Leihverkehr (ILV) werden einfacher.
Wenn Sie zu den Nutzerinnen und Nutzern gehören, die häufiger Literatur von anderen UB-Standorten bestellen, haben wir gute Nachrichten für Sie: Das bisher relativ aufwändige Ausfüllen des Online-Bestellformulars wird abgelöst durch eine vereinfachte Bestellung über das Katalogportal KARLA.

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Ab sofort reicht es, in der Exemplaranzeige Ihres gewünschten Mediums auf Bestellen zu klicken. Die Daten zum gewünschten Titel (Signatur, Buchnummer etc.) werden dann automatisch übernommen anstatt wie bisher von Hand eingegeben. Hier erhalten Sie auch direkt Rückmeldung, ob die Bestellung erfolgreich aufgenommen wurde.

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Ihre Meinung… Feedback

Wie versprochen wollen wir die Ergebnisse unserer letzten Umfrage mit Ihnen teilen. Anfang Juli hatten wir in den Gruppenarbeitsräumen eine kleine Befragung durchgeführt und gefragt, welche der neuen Tischformationen Ihnen besser gefällt und was Sie daran gut oder auch verbesserungswürdig finden. Vielen Dank an alle, die sich an unserer Befragung beteiligt haben, das hilft uns, die UB nutzerorientiert weiter zu entwickeln.

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Für unterschiedliche Lernformationen geeignet: die neuen Gruppenarbeitsräume in der Campusbibliothek am Holländischen Platz

Nun haben wir die Ergebnisse, und sind erleichtert: Keiner der beiden Raumtypen ist nach Ihrer Bewertung durchgefallen. Beide Formationen haben bei der Frage: Welcher Typ gefällt Ihnen besser? fast gleich viele Stimmen von Ihnen bekommen.

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Einen leichten Vorsprung hat Raumtyp 2 mit den verschiebbaren Tischen. Hier wurden die Flexibilität, die organisierte Struktur im Raum und die gute Eignung für kleine Gruppen (max. 4 Personen) hervorgehoben. Bei Raumtyp 1 wurde vor allem dessen organische Tischform als angenehm beschrieben und laut Rückmeldungen von etwas größeren Lerngruppen gern genutzt.

Aber auch die Kritikpunkte haben uns interessiert. Auszüge aus den Kommentaren:

Raumtyp 1:

  • zu wenig Stühle im Raum (wurden inzwischen aufgestockt)
  • oft laut (ist extra für kommunikative Gruppenarbeit vorgesehen, überall sonst in den Regalbereichen sind gemeinsames Arbeiten und Unterhaltungen nicht erlaubt)
  • Probleme mit den Steckdosen (Fehlfunktionen sind inzwischen behoben)

Raumtyp 2:

  • zu wenig Sitzplätze (mehr Stühle können hier nicht aufgestellt werden)
  • eng bei vollen Räumen
  • schlecht für Gruppenarbeit in etwas größeren Lerngruppen (Raumtyp 1 wählen)
  • zu wenig Steckdosen (Anregung wird an Planungsgruppe weitergegeben)

Allgemein wurde der Wunsch nach mehr Farbakzenten geäußert. Hier haben wir inzwischen alle 11 Gruppenarbeitsräume mit Bildern aktueller Fotografien aus der Campusbibliothek ausgestattet.

Stärkster (wenn auch nicht auf die Tischformationen bezogener) Kritikpunkt war die schlecht eingestellt Lüftungsanlage in den Räumen. Hier wird noch immer an den Einstellungen gearbeitet. Ein Problem dabei ist die Öffnung von Fenstern. „Fühlt“ die Anlage die verbesserte Raumluft, drosselt sie ihre Lüftungstätigkeit. Der Wunsch nach frischer Luft ist nur allzu verständlich, hat aber in den letzten Wochen verhindert, dass die Anlage auf Vollbetrieb schaltet. Wir gehen davon aus, dass sich das Raumklima in den nächsten Wochen deutlich verbessert.