Digitale Langzeitverfügbarkeit

Im Oktober 2019 startet das Landesprojekt LaVaH – Langzeitverfügbarkeit digitaler Inhalte an hessischen Hochschulen. Getragen von den hessischen Universitäten soll schrittweise eine Infrastruktur für die Langzeitverfügbarkeit digitaler Objekte aufgebaut werden. Die angestrebte Lösung soll langfristig digitale Objekte aller Formate aufnehmen können.

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Deren dauerhafte Erhaltung ist eine Herausforderung für die wissenschaftlichen Einrichtungen, da die Objekte, bedingt durch den technologischen Wandel von Datenträgern, Formaten, Software und Aufbewahrungsformen im digitalen Raum, schnell unzugänglich oder unbenutzbar werden. Die rein physische Speicherung ist eine Voraussetzung für eine langfristige Verfügbarkeit. Zusätzlich muss jedoch sichergestellt werden, dass die digitalen Objekte korrekt und ohne Verluste wiedergegeben und interpretiert werden können. Das Vorhaben legt daher (s)einen Schwerpunkt auf die Bedeutung der organisatorischen Maßnahmen für den Aufbau einer Infrastruktur zur Langzeitverfügbarkeit: Kuratierung von Datenströmen, Archivierung und Risikomanagement, Speicherung und Zugriffsverfahren werden in dem Pilotprojekt bearbeitet. Projektpartner sind alle fünf hessischen Universitäten und das Hessische Bibliotheksinformationssystem – HeBIS. LaVaH wird gefördert durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst.

In das Projekt LaVaH bringt die Universität Kassel vor allem die Inhalte ihrer Portale ORKA und KOBRA ein. Es handelt sich hierbei einerseits um wertvolle, unikale digitalisierte Bestände, andererseits um die im Repository der Universität vorliegenden Hochschulschriften. Darüber hinaus werden auch weitere digital-born Materialien aus Nachlässen sowie digital vorhandene Materialien, für die Archivrechte vorliegen, in das Projekt eingebracht.

 

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