
Die aktuellen technischen und politischen Entwicklungen sind aus mehreren Perspektiven besorgniserregend: „Digitale Souveränität“ lautet einer der Sorgenpunkte, „Glaubwürdigkeit der Wissenschaft“ ein weiterer, um nur zwei zu nennen. Vertrauen wird in der Wissenschaft durch die Überprüfbarkeit der Ergebnisse und Methoden hergestellt – diese setzt eine möglichst freie Verfügbarkeit der Materialien (Publikationen, Software und Daten) aus den Forschungsvorhaben voraus. Und frei verfügbare Materialien können nur dann als stabile Grundlage für gesellschaftliche und politische Entscheidungsprozesse dienen, wenn ihre langfristige Aufbewahrung inklusive der unverzichtbaren Kontextinformationen gewährleistet ist. Die gute Nachricht? Die nötige Infrastruktur ist da, wir müssen sie nur nutzen! Repositorien (Publikationsserver, Textrepositorien, Datenrepositorien), meist in institutioneller Hand, verzeichnen wissenschaftliche Outputs, stellen sie zur Überprüfung und Nachnutzung bereit und bewahren sie langfristig auf.
Wie wir mit wissenschaftlichen Repositorien die aktuellen Herausforderungen angehen können, beschreibt eine Sammlung mehrerer Texte („narratives“) der Confederation of Open Access Repositories (COAR) aus verschiedenen Blickwinkeln. Die bisher vier veröffentlichten Narrative diskutieren, jedes mit einem eigenen Schwerpunkt, die Rollen und Möglichkeiten von Open-Access-Repositorien. Eine kleine Geschmacksprobe geben die folgenden Ausschnitte.
Weiterlesen COAR-Narrative: Repositorien sind wichtiger denn je









