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COAR-Logo mit dem Text "Confederation of Open Access Repositories"

Die aktuellen technischen und politischen Entwicklungen sind aus mehreren Perspektiven besorgniserregend: „Digitale Souveränität“ lautet einer der Sorgenpunkte, „Glaubwürdigkeit der Wissenschaft“ ein weiterer, um nur zwei zu nennen. Vertrauen wird in der Wissenschaft durch die Überprüfbarkeit der Ergebnisse und Methoden hergestellt – diese setzt eine möglichst freie Verfügbarkeit der Materialien (Publikationen, Software und Daten) aus den Forschungsvorhaben voraus. Und frei verfügbare Materialien können nur dann als stabile Grundlage für gesellschaftliche und politische Entscheidungsprozesse dienen, wenn ihre langfristige Aufbewahrung inklusive der unverzichtbaren Kontextinformationen gewährleistet ist. Die gute Nachricht? Die nötige Infrastruktur ist da, wir müssen sie nur nutzen! Repositorien (Publikationsserver, Textrepositorien, Datenrepositorien), meist in institutioneller Hand, verzeichnen wissenschaftliche Outputs, stellen sie zur Überprüfung und Nachnutzung bereit und bewahren sie langfristig auf. 

Wie wir mit wissenschaftlichen Repositorien die aktuellen Herausforderungen angehen können, beschreibt eine Sammlung mehrerer Texte („narratives“) der Confederation of Open Access Repositories (COAR) aus verschiedenen Blickwinkeln. Die bisher vier veröffentlichten Narrative diskutieren, jedes mit einem eigenen Schwerpunkt, die Rollen und Möglichkeiten von Open-Access-Repositorien. Eine kleine Geschmacksprobe geben die folgenden Ausschnitte.

Weiterlesen COAR-Narrative: Repositorien sind wichtiger denn je
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Im Jahresbericht der „Gesamthochschul-Bibliothek Kassel“ über das Jahr 1995 steht auf Seite 2 folgender Satz: „Der Aufbau des Lokalen Bibliothekssystems Kassel erfolgte am 1. Oktober 1995 nach vielen technischen und sonstigen Vorbereitungen … .“ Weiter heißt es dort: „1996 erfolgt die Umstellung des Moduls Ausleihe auf die Bibliothekssoftware PICA. Der Nutzer der Bibliothek wird verstärkt ab 1996 nach und nach die Vorteile des neuen Einsatzes der neuen EDV-Software erfahren.“

Weiterlesen Nach 30 Jahren: Umstieg auf eine neue Bibliotheksmanagementsoftware
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Das neue Bibliothekssystem FOLIO kündigt sich an und während der Migration ist mit Einschränkungen zu rechnen. Die gute Nachricht ist: Unsere lizenzierten elektronischen Ressourcen, also E-Books, E-Journals und Datenbanken, bleiben weiterhin für alle Hochschulangehörigen verfügbar. Jetzt fragen Sie sich: Wie finde ich etwas, wenn KARLA nicht funktioniert? Das erklären wir Ihnen gerne.

Weiterlesen Wie funktioniert der Zugriff auf elektronische Ressourcen während der Umstellung des Bibliothekssystems?
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Benötigen Sie im Lehramtsstudium Unterrichtsmaterialien für die Vorbereitung Ihrer Unterrichtsstunden? Dann nutzen Sie das Angebot der Datenbank RAAbits online! Die Universitätsbibliothek Kassel hat eine Lizenz für die Inhalte dieser Datenbank erworben, sodass Hochschulangehörige auf die dort bereitgestellten Unterrichtsmaterialien zugreifen können.

Bedienoberfläche RAAbits online (Bild: RAAbits online)
Weiterlesen Neu: RAAbits online – vielfältige Unterrichtsmaterialien für Ihr Lehramtsstudium
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Am 03.06.1845 verfassten die Brüder Karl und Friedrich Murhard ihr Testament, in dem sie der Stadt Kassel ihr gesamtes Vermögen vermachten. Sie machten zur Auflage, dieses in einen Fonds, die „Murhardsche Stiftung“, zu überführen und zu verwalten: „Die Zinsen der Murhardschen Stiftung sollen verwendet werden zur Bildung und Unterhaltung einer der Stadt Kassel … angehörigen Bibliothek“.[1]

Brüder Karl und Friedrich Murhard (Bild: UB/LMB Kassel)
Weiterlesen Die Murhardsche Bibliothek, die Stiftung und ihre Testamentswächter
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Beim diesjährigen Campusfest stand die Universitätsbibliothek ganz im Zeichen ihrer „Goldenen Hochzeit“. Denn vor fünfzig Jahren schloss sie sich mit der Landes- und Murhardschen Bibliothek der Stadt Kassel zusammen.
Grund zum Feiern dachten wir und nahmen Besucherinnen und Besucher an verschiedenen Stationen mit auf die Reise durch die letzten Bibliotheksjahrzehnte:

So blickte eine Fotoausstellung auf die gemeinsame Geschichte zurück. Und die Fotostation „Librarian for a Day“ lud Besucherinnen und Besucher dazu ein, selbst in die Rolle von Bibliotheksmitarbeitenden schlüpfen. Mit Schreibmaschine, Karteikasten und echten Outfits entstanden viele kreative und lustige Erinnerungsfotos.

Fotostation „Librarian for a Day“

Bei Rundgängen durch die Bibliothek und Führungen durch die Magazine erhielten Interessierte spannende Einblicke hinter die Kulissen.
Auch das Uni-Archiv beteiligte sich mit einem architekturhistorischen Rundgang durch die Campusbibliothek. Im Mittelpunkt standen die baulichen Veränderungen des Gebäudes, die die Teilnehmenden fotografisch festhielten. Die Bilder werden archiviert, geteilt und später ausgestellt.

Vor der Bibliothek sorgten ein Glücksrad, ein Bücherverkauf und erstmals auch ein Pflanzenmarkt für zusätzliche Begegnungen. Die Einnahmen kommen dem Notfonds des Studierendenwerks sowie der „Kantine für Alle“ zugute. Ein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten und Besucherinnen und Besuchern, die mit ihren Spenden Menschen in schwierigen Situationen unterstützt haben.

Pflanzenmarkt der UB auf dem Campus

Creative Commons Lizenzvertrag

Dieser Beitrag – ausgenommen Zitate und anderweitig gekennzeichnete Teile – ist unter der Creative-Commons-Lizenz Namensnennung International (CC BY 4.0) lizenziert.
Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz.


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Die hessischen Bibliotheken betonen: Wir sind Teil der demokratischen Infrastruktur. Ergänzend zum Hess. Bibliotheksgesetz, das Bibliotheken als Orte der Bildung, Kultur, Begegnung und Kommunikation beschreibt, veröffentlichte der Hessische Landesverband im Deutschen Bibliotheksverband sein Positionspapier „Demokratie braucht Bibliotheken“, das für über 1.000 Bibliotheken in Hessen in Zeiten von Desinformationskampagnen und gesellschaftlicher Spaltung eine gewichtige Leitlinie darstellt:  

Positionspapier des Hess. Landesverbandes im dt. Bibliotheksverband (Bild: Marco Heyda)
Weiterlesen Demokratie braucht Bibliotheken: Positionspapier des Hess. Landesverbandes im Dt. Bibliotheksverband veröffentlicht
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