Sichtbarkeit von Forschenden, Teil 2 / 5
Wenn Sie heute nach wissenschaftlichen Themen suchen, beginnen Sie vermutlich meist bei Google Scholar. Ähnlich wie die normale Google-Suche sammelt Google Scholar seine Inhalte mittels Webcrawler, analysiert und rankt die Ergebnisse nach intransparenten Kriterien. Das liefert eine große, aber recht unspezifische Treffermenge – für einen ersten Überblick gut brauchbar, im Detail aber chaotisch.
Für Sie bedeutet das: Auch wenn Google Scholar schon „von selbst“ einiges findet, gibt es einiges Potential, sich hier professioneller zu präsentieren. Mit einem eigenen Google-Scholar-Profil inklusive bereinigter Publikationsliste entsteht beim simplen Googeln direkt ein besserer Eindruck Ihrer Person und Ihrer wissenschaftlichen Aktivitäten. Eine ideale Ergänzung zur schnellen Sichtbarkeit stellt als akademische, neutrale, zuverlässige und nutzergesteuerte Datenquelle das ORCID-Profil dar.
Im zweiten Teil unserer Blogreihe geht es daher um zwei zentrale Bausteine des akademischen Identitätsmanagements: Google Scholar als Suchmaschine und ORCID als stabile Identitätsbasis – und darum, wie sich beides strategisch nutzen lässt.
Weiterlesen 2. ORCID und Google Scholar








