Autor's Projekt

PlĂ€doyer fĂŒr ein nachhaltiges Modell fĂŒr freien wissenschaftlichen Austausch zu fairen Bedingungen

Die UniversitÀt Kassel nimmt an den nationalen DEAL-VertrÀgen teil und ermöglicht Ihnen dadurch nicht nur den Zugriff auf fast alle E-Journals von Wiley und Springer Nature, sondern auch die Veröffentlichung Ihrer Artikel im Open Access ohne eigene Kosten, und zwar nicht nur in den reinen Gold-Open-Access-Zeitschriften beider Verlage.

DEAL | Mehr Open Access und mehr Leistung fĂŒr dasselbe Geld

Nach Annahme Ihres Papers in einer klassischen Subskriptionszeitschrift werden Sie in den Autoren-Dashboards auf die Option zur kostenlosen Freischaltung Ihres Artikels hingewiesen (unter den Bezeichnungen OnlineOpen bei Wiley und Open Choice bei Springer Nature). Aber warum sollten Sie als Autor*in dieses so genannte hybride Open Access in DEAL-Zeitschriften ĂŒberhaupt nutzen? Schließlich weiß die wissenschaftliche Community doch ohnehin, wie sie Zugang zu Ihrem Artikel bekommt.

Weiterlesen DEAL or no DEAL?
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Open Access ist eine gute Sache: Publikationen, die nach diesem Prinzip veröffentlicht werden, sind weltweit frei verfĂŒgbar und meist frei nachnutzbar, werden hĂ€ufiger zitiert und beschleunigen und verbessern so die wissenschaftliche Kommunikation. Wo ist dann der Haken?

Publizieren bei Cogitatio Press mit 20% Rabatt und zentraler Förderung
Weiterlesen Open-Access-Publizieren bei Cogitatio
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Normalerweise steht die Rechtsdatenbank Beck-online Studierenden ausschließlich im Campusnetz der Uni Kassel zur VerfĂŒgung. Ein Fernzugriff ist laut Lizenzvertrag nur Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit persönlichem Login gestattet. Selbiges gilt im Übrigen auch fĂŒr die Datenbank Juris.

Zugang zu Beck-Online bis Ende 2021 auch von außerhalb des Campusnetzes freigeschaltet.
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Als die UniversitĂ€t Kassel im November 2005 eine Open-Access-Policy verabschiedete, war sie eine der ersten in Deutschland und Vorreiterin. Die Policy empfahl den GrĂŒnen Weg des Open Access, also die frei zugĂ€ngliche Zweitveröffentlichung von Zeitschriftenartikeln auf Schriftenservern wie dem universitĂ€tseigenen KOBRA. Im Sommer 2018 wurde sie umfassend um die Empfehlungen erweitert, in Gold-Open-Access-Zeitschriften zu veröffentlichen, bei diesen in Herausgeber- und Gutachterollen mitzuwirken und den Übergang von Subskriptionszeitschriften zum Open Access zu unterstĂŒtzen. Wenn Sie Ihre eigene Open-Access-Zeitschrift herausgeben wollen, steht Ihnen beispielsweise Open Journal Systems der UB zur VerfĂŒgung. Weiterlesen Open Access Week 2019: Gold hui – GrĂŒn pfui?

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Die Max Planck Digital Library (MPDL) ist ein starker BefĂŒrworter von Open Access und bewegt in diesem Bereich viel. Sie ist Initiatorin der OA2020-Mission, die auch die UniversitĂ€t Kassel unterzeichnet hat. Ihr stellvertretender Leiter Dr. Ralf Schimmer hob in seinem Vortrag zur Open Access Week 2015 an der UniversitĂ€t Kassel hervor, dass es der Open-Access-Bewegung auch viele Jahre nach der Budapest Open Access Initiative nicht gelungen ist, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in ihrem Publikationsverhalten maßgeblich zu beeinflussen. Zwar wird Open Access in Umfragen meist positiv bewertet, dennoch Ă€ndert dies nicht viel daran, dass nach wie vor Subskriptionszeitschriften renommierter Verlage bevorzugt werden, möglichst noch mit hohem Impact Factor, wenngleich dieser nichts ĂŒber die QualitĂ€t einzelner Artikel aussagt. Der Anteil an Gold-Open-Access-Artikeln lag 2015 bei mageren 13%. Weiterlesen Open Access Week 2019: Transformation im großen Stil mit DEAL?

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In unserem gestrigen Beitrag haben wir ĂŒber unseren Open-Access-Publikationsfonds berichtet. Er steht allen Angehörigen unserer UniversitĂ€t zur VerfĂŒgung, wird aber nicht von allen gleichermaßen angenommen. Rund zwei Drittel der Nutzerinnen und Nutzer gehören den Fachbereichen 10 (Mathematik und Naturwissenschaften) und 11 (Ökologische Agrarwissenschaften) an, gefolgt vom Fachbereich 01 (Humanwissenschaften) mit etwa 10%, wobei es sich hier fast ausschließlich um Publikationen in der Psychologie handelt.

Fondnutzung nach FB

Verteilung der Nutzung unseres Open-Access-Publikationsfonds auf die Fachbereiche (n=186, Stand 17.10.2019)

In den Naturwissenschaften, den Life Sciences und der Medizin, also jenen Disziplinen, die traditionell vergleichsweise gut mit Forschungsgeldern ausgestattet sind, haben sich APC-finanzierte Gold-Open-Access-Zeitschriften etablieren können. In den Geistes- und Sozialwissenschaften haben sie sich nicht durchgesetzt. Weiterlesen Open Access Week 2019: Ein Modell fĂŒr alle Disziplinen?

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Seit 2013 verwaltet die UB den Open-Access-Publikationsfonds der UniversitĂ€t Kassel. Was klein anfing, hat sich zu einem Erfolgsmodell entwickelt. 186 Artikel (Stand 17.10.2019) in reinen Gold-Open-Access-Zeitschriften haben wir inzwischen finanziert. Seit 2018 nimmt die Nachfrage rasant zu. Die tatsĂ€chlichen Ausgaben ĂŒberschreiten die ursprĂŒnglich eingeplanten Summen bei weitem. Diese Entwicklung ist einerseits erfreulich, zeigt sie doch, dass Open Access an der UniversitĂ€t Kassel zunehmend an Bedeutung gewinnt. Aber sie ist auch eine Herausforderung. Weiterlesen Open Access Week 2019: APC – eine gute Idee?

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Heute startet wieder die alljĂ€hrliche Open Access Week unter dem Motto Open for Whom? Equity in Open Knowledge. Die Budapest Open Access Initiative, gewissermaßen das GrĂŒndungsdokument der Open-Acces-Bewegung, hob ein wichtiges Ziel der Open-Access-Transformation hervor:

“Removing access barriers to [
] literature will [
] share the learning of the rich with the poor and the poor with the rich, [
] and lay the foundation for uniting humanity in a common intellectual conversation and quest for knowledge.”

Heute, 17 Jahre spĂ€ter, wird Open Access von einem Finanzierungsmodell dominiert, das auf ArtikelgebĂŒhren, sogenannten „article processing charges“ (APC) basiert. In ihrer Keynote auf den diesjĂ€hrigen Open-Access-Tagen hinterfragte Elena Ć imukovič diese „Verschiebung der Bezahlschranke vom ‚pay-to-read‘ zum ‚pay-to-say‘-Prinzip“ als „VerschĂ€rfung globaler Ungleichheiten“ und „hausgemachte Diskriminierung“ kritisch. Nachhaltigkeit und alternative Finanzierungsformen von Open Access waren daher ein wichtiges Thema der Konferenz. Weiterlesen Open Access Week 2019: Open Access fĂŒr alle?

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Vor einigen Wochen haben wir Sie darĂŒber informiert, dass Sie fĂŒr den Zugriff auf unsere elektronischen Medien von zu Hause aus nicht mehr den VPN-Client nutzen mĂŒssen, sondern sich einfach und bequem mit Ihrer Bibliotheksausweisnummer und Ihrem Passwort anmelden. Nutzen Sie dazu einfach die Volltextlinks in unseren Katalogen.

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Mit Ihrer Bibliothekskennung haben Sie von ĂŒberall bequem Zugriff auf unsere E-Medien.

Weiterlesen Zugriff auf E-Journals außerhalb des Campus

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Die UniversitĂ€t Kassel unterstĂŒtzt das wissenschaftliche Publizieren nach dem Prinzip des Open Access (OA) fĂŒr einen weltweit freien Zugang zu wissenschaftlicher Literatur. Einer der GrĂŒnde dafĂŒr ist die fortschreitende Konzentration des wissenschaftlichen Publikationsmarktes auf einige wenige Großverlage und die einhergehenden jĂ€hrlichen Preissteigerungen fĂŒr den campusweiten Zugriff auf E-Journals. Die dauerhafte und nachhaltige Versorgung mit wissenschaftlicher Literatur ist so nicht mehr sichergestellt. Ganz aktuell zeigt sich dies an den vorerst gescheiterten Verhandlungen der DEAL-Projektgruppe mit dem Verlag Elsevier, in deren Folge bei uns und vielen anderen deutschen Hochschulen kein Zugriff mehr auf die ZeitschriftenjahrgĂ€nge ab 2018 besteht.

Open Access Article in PLOS ONE

Weiterlesen Neue Open-Access-Policy verabschiedet

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