Mit der Etablierung der Stabsstelle „Kommunikation und Partizipation“ öffnet die Universitätsbibliothek Raum für Dialog, Mitwirkung und kreative Ideen – für eine Bibliothek, die sich aktiv an den Bedürfnissen ihrer Nutzenden orientiert.

Mit der Etablierung der Stabsstelle „Kommunikation und Partizipation“ öffnet die Universitätsbibliothek Raum für Dialog, Mitwirkung und kreative Ideen – für eine Bibliothek, die sich aktiv an den Bedürfnissen ihrer Nutzenden orientiert.

Der schweizerische Verlag MDPI mit seinen knapp 500 Open-Access-Zeitschriften ist Gegenstand kontroverser Diskussionen. Hinsichtlich seiner Praktiken zur Qualitätssicherung wird er von Forschenden sehr unterschiedlich bewertet. Ein Blick auf verschiedene Qualitätsaspekte zeigt dagegen, dass MDPI sich oftmals gar nicht so sehr von anderen Verlagen unterscheidet. Um direkt mit MDPI in den Dialog zu gehen und kritische Fragen zu diskutieren, lud die UB Kassel zu einem Transparenzworkshop am 25. November 2025 ein, zu dem sie Herrn Peter Roth (Head of Publishing) und Frau Dr. Sarah Klinnert (Managing Editor) von MDPI sowie 10 Teilnehmende aus dem Bereich Open Science und wissenschaftliche Bibliotheken und drei Forschende der Universität Kassel begrüßen durfte.

Diese Erwerbung ermöglicht eine einzigartige visuelle Rekonstruktion des alten Kassel, wie es vor den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs und den späteren Umgestaltungen existierte: Die Universitätsbibliothek Kassel – Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel ergänzt ihren historischen Bestand um eine außergewöhnliche Sammlung von Ansichtskarten mit Motiven aus Kassel und der Region. Die über 4.800 Einzelstücke umfassende „Sammlung Rüsseler“, benannt nach ihrem langjährigen Sammler und Vorbesitzer Dieter Rüsseler, dokumentiert Ansichten der Stadt, ihrer Plätze, Straßenzüge, Denkmäler und Bauten.

Mit einem gemeinsamen Informationsabend am 20. November 2025 rücken die Kasseler Gedächtniseinrichtungen das Thema Nachlass und seine Bedeutung für die individuelle und gesellschaftliche Erinnerung in den Fokus.

Am Tag der Bibliotheken 2025 setzt die Universitätsbibliothek Kassel bewusst ein Zeichen für Lesefreude, kulturelle Vielfalt und den offenen Zugang zu Wissen. Seit 1995 macht der bundesweite Aktionstag am 24. Oktober auf die wichtige Rolle von Bibliotheken aufmerksam: als Orte der Bildung und Information, der Begegnung und Inspiration, analog wie digital. In diesem Kontext laden wir Sie herzlich zu einer besonderen Lesung mit Ulrich Holbein ein.

Das Wintersemester 2025/26 hat begonnen und mit ihm öffnet die Universitätsbibliothek Kassel wieder ihre Türen für zahlreiche neue und bekannte Gesichter. Wir heißen alle Studierenden herzlich willkommen und freuen uns auf einen lebendigen und inspirierenden Semesterstart mit Ihnen!

Die erste Generation nach der Gründung der Gesamthochschule Kassel 1971 ist nur lückenhaft überliefert. Umso mehr freut sich das UniArchiv, die Erschließung des 2024 übernommenen Vorlasses von Wolfdietrich Schmied-Kowarzik bekanntgeben zu können, der zwischen 1971 und 2007 als Professor für Philosophie und Pädagogik an der Gesamthochschule/Universität Kassel wirkte.

2011 haben wir damit begonnen, nach und nach unsere wertvollen Altbestände für Forschende und andere Interessierte über ORKA digital und ohne Zugriffsbeschränkungen zur Verfügung zu stellen. Von unter 10 präsentierten Objekten, mit denen damals das Portal startete, haben wir nun die Marke von 25.000 erreicht.
Weiterlesen Hast Du Töne! – 25.000 Objekte in ORKAIn 2025 begehen das Museum „Grimmwelt“ und die sogenannten Handexemplare der Kinder- und Hausmärchen (KHM) der Brüder Grimm ein zweifaches Jubiläum: Zehn Jahre sind die vor zwanzig Jahren als Weltdokumentenerbe ausgezeichneten Bände der ersten und zweiten Auflage nun in der Grimmwelt ausgestellt. Bei einem Festakt anlässlich des doppelten Jubiläums gratulierte auch die Universitätsbibliothek Kassel:

Erinnern Sie sich noch an unsere Umfrage zu MDPI? Anfang 2023 wollten wir von den Forschenden der Universität Kassel wissen, wie sie die Qualität des schweizerischen Open-Access-Verlags wahrnehmen. Lediglich die Hälfte der Teilnehmenden sah in MDPI einen seriösen oder eher seriösen Verlag. Die Landesinitiative openaccess.nrw hat die Kasseler Umfrage aufgegriffen, auf sieben Verlage ausgeweitet und die Forschenden aus Nordrhein-Westfalen bis Februar 2025 in einer eigenen Umfrage zu Qualitätsaspekten dieser Verlage befragt. Erste Ergebnisse wurden bereits präsentiert und dankenswerterweise auch die Rohdaten veröffentlicht. Von den 521 Teilnehmenden, die die Fragebögen vollständig ausfüllten, beantworteten 200 (38,4 %) die Umfrage in Hinblick auf den Verlag MDPI, der bezüglich seiner Praktiken zur Qualitätssicherung am schlechtesten bewertet wird, gefolgt vom ebenfalls in der Schweiz ansässigen Open-Access-Verlag Frontiers. Die fünf traditionellen Verlage, die ebenfalls zur Auswahl standen, werden von den Teilnehmenden deutlich positiver wahrgenommen.
