Autor's Projekt

Strukturierte Grafik, die die Zusammenhänge zwischen verschiedenen Plattformen darstellt

Sichtbarkeit von Forschenden, Teil 3 / 5

Natürlich spielen Ihre Publikationen eine große Rolle für Ihre Sichtbarkeit. Wer sich einen Gesamteindruck Ihrer wissenschaftlichen Aktivitäten bilden möchte, sucht aber nicht nur in Web of Science nach Ihren akademischen Spuren. Für den ganzheitlichen Blick auf die Person hinter den Publikationen steuern Interessierte (potentielle Kooperationspartner oder Arbeitgeber, Forschungsförderer) das Fundament an: Ihre Institution. Den Informationen über Sie auf der Universitätswebseite und im Forschungsportal kommt eine besondere Glaubwürdigkeit zu, da ihre Korrektheit von der Universität bestätigt wird. Umso wichtiger ist Ihre zuverlässige und vollständige Repräsentation in diesen Quellen. In diesem Beitrag zeigen wir, wie Webseite und Forschungsportal optimal zusammenspielen.

Weiterlesen 3. Webseite und Converis
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Stilisiertes Frauenportrait mit runden Icons mit Buch, Doktorhut, Glühbirne, Bildschirm und Geld

Sichtbarkeit von Forschenden, Teil 2 / 5

Wenn Sie heute nach wissenschaftlichen Themen suchen, beginnen Sie vermutlich meist bei Google Scholar. Ähnlich wie die normale Google-Suche sammelt Google Scholar seine Inhalte mittels Webcrawler, analysiert und rankt die Ergebnisse nach intransparenten Kriterien. Das liefert eine große, aber recht unspezifische Treffermenge – für einen ersten Überblick gut brauchbar, im Detail aber chaotisch. 

Für Sie bedeutet das: Auch wenn Google Scholar schon „von selbst“ einiges findet, gibt es einiges Potential, sich hier professioneller zu präsentieren. Mit einem eigenen Google-Scholar-Profil inklusive bereinigter Publikationsliste entsteht beim simplen Googeln direkt ein besserer Eindruck Ihrer Person und Ihrer wissenschaftlichen Aktivitäten. Eine ideale Ergänzung zur schnellen Sichtbarkeit stellt als akademische, neutrale, zuverlässige und nutzergesteuerte Datenquelle das ORCID-Profil dar. 

Im zweiten Teil unserer Blogreihe geht es daher um zwei zentrale Bausteine des akademischen Identitätsmanagements: Google Scholar als Suchmaschine und ORCID als stabile Identitätsbasis – und darum, wie sich beides strategisch nutzen lässt.

Weiterlesen 2. ORCID und Google Scholar
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Eine stilisierte Frau, die ihren Lebenslauf in der Hand hält.

Sichtbarkeit von Forschenden, Teil 1 / 5

Stellen Sie sich vor: In einer Besprechung sucht die Professorin kurzfristig jemanden für eine DFG-Gutachterstelle – genau Ihr Thema. Der Blick fällt auf einen Postdoc aus einer anderen Gruppe, den jemand über Google Scholar gefunden hat. Ihre drei Paper dazu sind gerade erschienen. Aber niemand weiß es.

Oder: Das Forschungsdezernat schickt eine Mail mit 48-Stunden-Frist, gesucht wird ein:e Kooperationspartner:in für einen EU-Horizon-Antrag. Die Kollegin aus dem Nebenbüro hat bereits zugesagt – ihr Profil war verlinkt, ihre aktuelle Arbeit sofort auffindbar.

Solche Momente passieren häufiger, als man denkt. Und sie fallen in der Regel zu Lasten derer aus, die zwar gute Arbeit leisten, aber nicht sichtbar sind.

Weiterlesen 1. Warum Sichtbarkeit kein Luxus ist – und womit man anfängt
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COAR-Logo mit dem Text "Confederation of Open Access Repositories"

Die aktuellen technischen und politischen Entwicklungen sind aus mehreren Perspektiven besorgniserregend: „Digitale Souveränität“ lautet einer der Sorgenpunkte, „Glaubwürdigkeit der Wissenschaft“ ein weiterer, um nur zwei zu nennen. Vertrauen wird in der Wissenschaft durch die Überprüfbarkeit der Ergebnisse und Methoden hergestellt – diese setzt eine möglichst freie Verfügbarkeit der Materialien (Publikationen, Software und Daten) aus den Forschungsvorhaben voraus. Und frei verfügbare Materialien können nur dann als stabile Grundlage für gesellschaftliche und politische Entscheidungsprozesse dienen, wenn ihre langfristige Aufbewahrung inklusive der unverzichtbaren Kontextinformationen gewährleistet ist. Die gute Nachricht? Die nötige Infrastruktur ist da, wir müssen sie nur nutzen! Repositorien (Publikationsserver, Textrepositorien, Datenrepositorien), meist in institutioneller Hand, verzeichnen wissenschaftliche Outputs, stellen sie zur Überprüfung und Nachnutzung bereit und bewahren sie langfristig auf. 

Wie wir mit wissenschaftlichen Repositorien die aktuellen Herausforderungen angehen können, beschreibt eine Sammlung mehrerer Texte („narratives“) der Confederation of Open Access Repositories (COAR) aus verschiedenen Blickwinkeln. Die bisher vier veröffentlichten Narrative diskutieren, jedes mit einem eigenen Schwerpunkt, die Rollen und Möglichkeiten von Open-Access-Repositorien. Eine kleine Geschmacksprobe geben die folgenden Ausschnitte.

Weiterlesen COAR-Narrative: Repositorien sind wichtiger denn je
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Poesie? Lyrik? Gedichte? Interessiert uns doch nicht… Oder doch? Poesie ist eine lebendige Sprache, die unsere Welt bereichern kann. Sie hilft uns, die Welt um uns herum zu verstehen und zu beschreiben, und bietet uns eine einzigartige Möglichkeit, unsere Gedanken und Gefühle auszudrücken. Zum Welttag der Poesie am 21. März präsentieren wir einige Ansätze, die zeigen, wie Poesie unsere Welt bereichern kann.

Bild: UB Kassel
Weiterlesen Poesie: mehr als nur Worte
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Künstliche Intelligenz (KI) hat sich als transformative Kraft in zahlreichen Branchen erwiesen und macht auch vor der wissenschaftlichen Forschung nicht Halt. KI unterstützte Werkzeuge sind nicht nur in der Lage, Datenmengen zu verarbeiten, die für einen Menschen zu komplex wären, sondern sie bieten auch präzise, effiziente Lösungen für alltägliche Herausforderungen in der Wissenschaft. Ein besonders relevantes Feld für den Einsatz von KI-Tools ist die Literaturrecherche. Hier helfen KI-basierte Anwendungen Forschenden, aus der enormen Menge wissenschaftlicher Veröffentlichungen rasch die relevantesten Informationen zu filtern und strukturiert aufzubereiten – so zumindest die Verheißung.

Abb. 1. Künstliche Intelligenz und Bibliothek. Erstellt mit Adobe Firefly.
Weiterlesen KI-Tools für die Wissenschaft
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Über Jahrhunderte galten Archive als Arcanum, in dem das Geheimwissen des Souveräns verwahrt wurde. Jeder Nutzung ging ein Bittgesuch voraus, Findmittel waren der Verwaltung vorbehalten. Die Onlinestellung der Erschließungsdaten bildet einen ersten Schritt Richtung Öffnung der Archive. Mit einem im September 2024 abgeschlossenen Retrokonversionsprojekt packt das UniArchiv die digitale Transformation an und stellt Transparenz für Nutzende her.

Bild: Das nach Kassel rückgeführte Depositum. © Carolin Felden
Weiterlesen Digitale Transformation im UniArchiv: Findmittel sind online recherchierbar
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Dr. Birte Cordes ist seit November 2022 die Fachreferentin für den Fachbereich 16 Elektrotechnik/Informatik. Ihr Hintergrund als promovierte Chemikerin hilft ihr, die naturwissenschaftlich-technische Arbeitsweise am Fachbereich nachzuvollziehen, um Literatur für den Fachbereich zu erwerben und passende Services zu vermitteln.

Arbeitsplätze in der Bibliothek des FB 16 (Bild: UB Kassel)
Weiterlesen 3 Fragen an… die Fachreferentin für Elektrotechnik und Informatik
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Wissenschaftliche Bibliotheken haben kein leichtes Standing in der heutigen Zeit. Einst Informations-Monopolisten, sind sie scheinbar überflüssig geworden in einem Zeitalter, in dem jede:r sich im Internet die Informationen selbst besorgen kann. So scheint es – doch die Herausforderungen der Informationsbeschaffung sind heute andere: Welche Quelle ist vertrauenswürdig? Welche Inhalte sind zuverlässig und nicht morgen schon wieder verschwunden? Soll die Verbreitung wissenschaftlicher Publikationen eigentlich von kommerziellen Anbietern abhängig sein? Die wissenschaftlichen Bibliotheken sind an den Herausforderungen gewachsen und bieten Antworten und neue Dienstleistungen.

Quelle: Deutscher Bibliotheksverband dbv. Mit der „Weiter Wissen“-Kampagne möchte der dbv auf die Bedeutung der wissenschaftlichen Bibliotheken Deutschlands für die Forschung aufmerksam machen.
Weiterlesen WEITER WISSEN mit wissenschaftlichen Bibliotheken
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Sie lieben Ihre Daten – wir lieben Ihre Daten! Ihre Forschungsdaten sind der Schlüssel zu aussagekräftigen, zuverlässigen und reproduzierbaren Forschungsergebnissen – die Grundlage für gute und exzellente wissenschaftliche Praxis. Um Sie bei der Handhabung und Verwaltung dieser Daten zu unterstützen, findet vom 12. bis 16. Februar 2024 die Internationale Love Data Week statt.

Weiterlesen Love Data Week 2024
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