Wissenschaftliche Sichtbarkeit

Eine stilisierte Frau, die ihren Lebenslauf in der Hand hält.

Sichtbarkeit von Forschenden, Teil 1 / 5

Stellen Sie sich vor: In einer Besprechung sucht die Professorin kurzfristig jemanden für eine DFG-Gutachterstelle – genau Ihr Thema. Der Blick fällt auf einen Postdoc aus einer anderen Gruppe, den jemand über Google Scholar gefunden hat. Ihre drei Paper dazu sind gerade erschienen. Aber niemand weiß es.

Oder: Das Forschungsdezernat schickt eine Mail mit 48-Stunden-Frist, gesucht wird ein:e Kooperationspartner:in für einen EU-Horizon-Antrag. Die Kollegin aus dem Nebenbüro hat bereits zugesagt – ihr Profil war verlinkt, ihre aktuelle Arbeit sofort auffindbar.

Solche Momente passieren häufiger, als man denkt. Und sie fallen in der Regel zu Lasten derer aus, die zwar gute Arbeit leisten, aber nicht sichtbar sind.

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