Am Sonntag, den 25. Mai 2025, erstrahlt die Murhardsche Bibliothek ganz im Zeichen von Anton Bruckner: Die Universitätsbibliothek Kassel und die Louis-Spohr-Stiftung laden gemeinsam zur Vernissage „Bruckner – gezeichnet“, einem Vormittag voller Kunst, Musik und Literatur ein.
Das UniArchiv Kassel wurde mit dem Hessischen Archivpreis 2024 ausgezeichnet. Der Preis wird jährlich an hessische Archive vergeben, die sich besonders um die Sicherung, den Erhalt und das Zugänglichmachen von Archivgut verdient gemacht haben. Das UniArchiv, das im Jahr 2023 gegründet wurde, darf sich über die Auszeichnung und ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro freuen.
Am Freitag, den 4. April 2025 öffneten sich die Türen der fünf Kasseler Bibliotheken: Universitätsbibliothek, Stadtbibliothek Kassel, Archiv der deutschen Frauenbewegung, Bücherei Kirchditmold und Stadtteilbücherei Fasanenhof. Gemeinsam feierten sie die erste bundesweite „Nacht der Bibliotheken“, eine Initiative des Deutschen Bibliotheksverbandes e.V. (dbv).
Unter dem Motto „Wissen.Teilen.Entdecken“ luden die Bibliotheken am Abend zu einem abwechslungsreichen Programm ein. Besucherinnen und Besucher konnten die verschiedenen Einrichtungen erkunden und sich von den vielfältigen Angeboten und Veranstaltungen überzeugen.
Ein Aufbruch bedeutet Veränderung, den Schritt ins Unbekannte, den Beginn von etwas Neuem: Mit ihrer neuen Ausstellung beleuchtet die Bibliothek genau diese Momente – in Geschichte, Wissenschaft und Kunst. Unter dem Titel Aufbrüche präsentiert sie prachtvolle Handschriften und Karten und zeigt, wie sich Weltbilder wandelten, neue Entdeckungen gemacht wurden und künstlerische Innovationen Ausdruck fanden.
Im Rahmen des Förderprogramms der DFG „Open-Access-Publikationskosten“ konnte die Universitätsbibliothek wiederum 246.800 Euro für den hochschuleigenen Publikationsfonds einwerben. Die DFG fördert seit 2014 das Engagement in Kassel für einen Wandel der Publikationskultur hin zum freien Zugang – Open Access (OA) – zu wissenschaftlichen Veröffentlichungen. Die jetzige Förderung bezieht sich auf die Jahre 2025-2027.
Am 22. Oktober 2024 gab die Europäische Kommission den offiziellen Start des EOSC EU Node bekannt – ein großer Fortschritt für die europaweite Umsetzung offener Wissenschaft, auch bekannt als Open Science. Doch was bedeutet offene Wissenschaft genau, und warum ist sie (für Europa) so wichtig?
Abbildungsnachweis: UNESCO Recommendation on Open Science. Published in 2021 by the United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization, 7, place de Fontenoy, 75352 Paris 07 SP, France; This publication is available in Open Access under the Attribution-ShareAlike 3.0 IGO (CC-BY-SA 3.0 IGO) license (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/igo/).Weiterlesen Vom Konzept zur Umsetzung: Wie der EOSC EU Node Forschende unterstützt und Open Science fördert
Am 25. November 2024 lud das UniArchiv der Universität Kassel zu einer besonderen Veranstaltung im Uni:Lokal ein. Unter dem Titel „Mehrgenerationen-Café: Fotografisches Gedächtnis der Universität Kassel“ kamen Alumni der einstigen Gesamthochschule zusammen, um die Geschichte ihrer Alma Mater lebendig zu halten: Darunter waren viele ehemalige Studierende sowie Mitarbeitende aus den verschiedenen Fachbereichen und der Verwaltung, die vor allem in den frühen Jahren an der Gesamthochschule studiert und gewirkt hatten.
Die internationale Sichtbarkeit der bibliophilen Schätze der Bibliothek Brehm (Bad Arolsen) wird zukünftig in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Kassel hergestellt: „Die Digitalisierung und Präsentation von ausgewählten, einzigartigen Handschriften startet 2025“, bestätigten Dr. Hartmut Wecker, Leiter der Bibliothek Brehm, und Claudia Martin-Konle, Leiterin der Universitätsbibliothek, jetzt beim Abschluss der Kooperationsvereinbarung.
Kerstin Braun (Geschäftsführerin Bibliothek Brehm), Dr. Hartmut Wecker (Vorstandsvorsitzender Bibliothek Brehm), Claudia Martin-Konle (Direktorin UB Kassel), Dr. Brigitte Pfeil (Leiterin Handschriftenabteilung UB Kassel) und Philipp Wecker (Wissenschaftlicher Mitarbeiter Bibliothek Brehm) präsentieren erste Werke der Bibliothek Brehm, die von der UB Kassel digitalisiert werden (v.l.n.r.).Weiterlesen Kooperation vereinbart: Universitätsbibliothek Kassel digitalisiert ausgewählte Bestände aus der Bibliothek Brehm
Lichtdurchflutet, mit einer Schatzkammer und mit einem neuen Anbau präsentiert sich die Murhardsche Bibliothek nach aufwendiger Sanierung.Am 19. November wurde die „Teileröffnung“ mit hohem Besuch gefeiert, am 23. November können sich Interessierte an einem Tag der offenen Tür durch das Gebäude führen lassen.
Die Universitätsbibliothek, Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel veranstaltet am 01. und 08. November 2024 erneut einen ORKA-Workshop mit dem Titel: „Aus dem Leben eines Arztes – Die digitale Briefsammlung des Kasseler Mediziners Johann Dolaeus (1651-1707)“, bei dem die Teilnehmenden bei der Transkription unterstützen können.
Johann Dolaeus, geboren im Jahr 1651 in Hofgeismar, war ein deutscher Mediziner und späterer Leibarzt des Landgrafen Karl von Hessen-Kassel. Neben seinen Studien über Arznei führte er einen regen Briefwechsel mit seinem Sohn, seiner Frau, aber auch mit Kollegen seiner Zeit, wie dem Marburger Professor für Medizin und Physik Johann Jakob Waldschmidt.