Homeoffice #Tipp9

Deutschland in Zahlen
Ein Beitrag von Susanne Rockenbach

Wie viele Fluggäste wird es 2020 weniger geben als in den Vorjahren? Wie verändert sich die Schuldenentwicklung Deutschlands oder Hessens durch Corona? Wie viele Handwerksbetriebe gibt es Ende 2020 im Vergleich zum Jahr zuvor? Steigt der Preis für Gemüse 2020 überproportional, und steigen auch die Wohnkosten durch die befürchtete Wirtschaftskrise?

Deutschland in Zahlen – Enthält Daten zu Trends wie bspw. die Entwicklung von Fluggastzahlen | Bild: Michael Gaida, pixabay

Mit Fragen dieser Art werden sich in nächster Zeit auch Studierende und etliche Fachdisziplinen vermehrt beschäftigen. Eine verlässliche Quelle bietet dabei die Datenbank Deutschland in Zahlen. Die enthaltenen Daten stammen fast ausnahmslos aus amtlichen Quellen wie dem Statistischen Bundesamt, den Statistischen Landesämtern und der Bundesagentur für Arbeit. Internationale Zahlen und Fakten entstammen Datenquellen der OECD, Eurostat sowie denen des Internationalen Währungsfonds (IWF). Da die neuesten Zahlen meist erst im April des kommenden Jahres vorliegen, stehen die zu den aktuell brennenden Themen freilich noch aus.

Recherche: Neben der Freitextsuche sind fachliche Einstiege nach Kategorien wie Demographie, Arbeitsmarkt, Bildung, Umwelt etc. möglich. Eine Sortierung der Ergebnisse nach Bundesländern, Gesamtdeutschland oder weltweit ermöglicht regionale Zuschnitte der Treffer. Die Übernahme von Tabellen für die eigene Arbeit ist einfach: Sie lassen sich im Excel- und PDF-Format herunterladen und dann einfügen (s. FAQs).

Deutschland in Zahlen – Bietet Daten zu gesellschaftlich relevanten Fragestellungen

Interessant ist auch das sogenannte Demografie-Tool, mit dem das Durchspielen von kleinen Zukunftsszenarien möglich ist: Welchen Einfluss hätte beispielsweise das Absenken des Berufseinstiegsalters von ca. 24 Jahren um ein Jahr auf den prognostizierten Fachkräftemangel? Im Jahr 2030 wird er rechnerisch ca. 2.399.000 Menschen umfassen. Könnten wir das Berufseinstiegsalter um ein Jahr senken, betrüge der Fachkräftemangel nur noch 1.957.000 Menschen. Oder sollten stattdessen die Zuwanderungszahlen erhöht werden, um den Fachkräftemangel zu mindern? Versuchen Sie es selbst einmal: Starten Sie die Datenbank, klicken Sie auf Deutschland und geben Sie die Begriffe Demografie Tool in die Volltextsuche ein.

Ganz leicht könnten politische Maßnahmen auf ihre Wirksamkeit hin überprüft werden – mit der gebotenen Skepsis den Hochrechnungen und der vereinfachten Einflussnahme unterschiedlichster Faktoren gegenüber. Und auch ein Blick auf die CO2 Emmissionen  pro Kopf nach Ländern weltweit für das Jahr 2020 könnte uns aufzeigen, was möglich wäre, um die Klimaveränderung weiter zu bremsen…

Links:

Deutschland in Zahlen
Deutschland in Zahlen | FAQs
Demografie-Tool
Statistisches Bundesamt
Statistisches Landesamt Hessen
Bundesagentur für Arbeit
Entwicklung der Fluggastzahlen seit 1991
CO2 Emmissionen pro Kopf nach Ländern weltweit


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