
Recherchefrust: wenn ein Buch dauerhaft verliehen ist, scheint die schönste Trefferliste wertlos. Oder?
Immer wieder erreichen uns Anfragen der Nutzer über entliehene Bücher mit unendlich scheinenden Leihfristen. Wie diese entstehen und was Sie für Möglichkeiten haben, an die begehrten Bände zu kommen, erklärt mein Kollege Harald Weber wie folgt:
„Das ist Ihnen sicher auch schon einmal passiert: ein Erfolgserlebnis bei der Suche im Online-Suchportal („Ja! Das Buch gibt’s hier!“), gefolgt von der Erkenntnis („… aber das hat schon jemand anders. Ja, dann merke ich es eben vor.“) und der darauffolgenden Enttäuschung („Wann ist das Rückgabedatum? In drei Jahren?! Das kann doch echt nicht wahr sein!“).
Nur die Ruhe. Eigentlich ist das nämlich ein gutes Zeichen. In den meisten Fällen liegt dieses Buch dann bei einer Dozentin oder einem wissenschaftlichen Mitarbeiter, denen Dauerleihfristen eingeräumt werden. Wenn Sie dieses Buch vormerken, erhält der glückliche Noch-Besitzer eine Mitteilung, dass es Zeit ist, sich binnen vier Wochen vom Buch zu trennen. Viele warten dann auch nicht die ganzen vier Wochen ab, sondern geben es schon nach ein paar Tagen her. Natürlich besteht dabei immer noch das Risiko, dass Dozenten oder Mitarbeiter sagen: „Das brauche ich aber wieder!“ und ihrerseits eine Vormerkung eintragen. Aber das gehört eben irgendwie dazu … Weiterlesen TIPP DES MONATS : Die Sache mit der Leihfrist – wenn Bücher dauerhaft verliehen sind









