Digitale Bibliothek

Freier Zugang zu Wissen – dafür stehen Bibliotheken seit jeher. Die Digitalisierung und damit der Zugang zu digitalen Informationen im Netz haben ein breites Spektrum weiterer Optionen eröffnet. Angesichts der sich stetig verändernden Kommunikations- und Partizipationsmöglichkeiten sind auch die Bibliotheken aufgerufen, sich engagiert und nachhaltig für Offenheit und Transparenz  – Openness – auf all ihren Geschäftsfeldern einzusetzen. Die Universitätsbibliothek Kassel verfolgt dieses Ziel in ihrer Strategie und wurde nun für Best Practice in mehreren Kategorien ausgezeichnet.

Die Universitätsbibliothek Kassel wurde kürzlich mit dem Open Library Badge 2020 ausgezeichnet.

Weiterlesen Für Offenheit stehen, Offenheit entwickeln
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Schnell einen Aufsatz aus der Zeitschrift „Deutschunterricht“ kopieren oder einfach ein bisschen stöbern in den didaktischen Zeitschriften des Friedrich-Verlages? Das geht jetzt auch online: Die Zeitschriften sind jetzt elektronisch verfügbar über die UTB elibrary.

Zeitschriften des Friedrich-Verlages jetzt als E-Journals verfügbar
Weiterlesen Zeitschriften Friedrich-Verlag – jetzt auch online
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Im Rahmen des neuen Förderprogramms „Open-Access-Publikationskosten“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) konnte die Universitätsbibliothek (UB) für den Zeitraum 2022 bis 2024 rund 380.000 Euro für den hochschuleigenen Publikationsfonds einwerben. Die DFG fördert seit 2014 das Kasseler Engagement für einen Wandel der Publikationskultur hin zum freien Zugang zu wissenschaftlichen Veröffentlichungen.

Förderprogramm der DFG „Open-Access-Publikationskosten“ unterstützt Publikationsfonds der Universität

Weiterlesen DFG fördert Publikationsfonds
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Dank der finanziellen Unterstützung von Freunden und Förderern konnte die umfangreiche Spohr-Sammlung der Universitätsbibliothek Kassel durch mehrere Auktionsankäufe erweitert werden. Bei den 2020 und 2021 angekauften Objekten handelt es sich um zwei eigenhändige Blätter aus Musikmanuskripten, mehrere Briefe und den sehr seltenen Erstdruck einer Sonate Spohrs.

Mit Unterstützung von Freunden und Förderern der Bibliothek erweitert: Die Spohr-Sammlung der UB Kassel

Louis Spohr

Louis Spohr (geboren 1784) wurde 1822, nach festen Engagements als Violinist und Dirigent in Braunschweig, Gotha, Wien, Frankfurt und Dresden sowie zahlreichen Konzertreisen durch Europa, als Hofkapellmeister nach Kassel berufen. In Kassel wirkte er bis zu seinem Tod 1859 und formte das Kasseler Musiktheater innerhalb kürzester Zeit zu einem der besten in Mitteleuropa. Auch als Komponist und Geigenlehrer leistete er europaweit Bedeutendes. Daneben gingen von Spohr wesentliche Impulse für die bürgerliche Musikkultur Kassels aus: er gründete verschiedene Chöre und förderte intensiv die Aufführung von Kammermusik in (halb)privatem Rahmen.

Die Neuerwerbungen sind bereits digitalisiert und über das Onlinearchiv der Universität Kassel ORKA weltweit und kostenfrei recherchierbar.

Weiterlesen Spohr-Sammlung erweitert
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Zum 50-jährigen Jubiläum der Universität Kassel finden jeweils mittwochs um 12 Uhr im Gießhaus Brown Bag Lectures zu veschiedenen Forschungs- und Wissenschaftsthemen statt. Auch wir haben uns daran beteiligt mit einem Beitrag zu Open Access, dem Publikationsweg, der wissenschaftliche Veröffentlichungen kostenfrei und öffentlich online zugänglich und auf jede denkbare legale Weise nachnutzbar macht. Sie konnten nicht teilnehmen, interessieren sich aber dafür, ob Open Access nun teuer und Fake oder die Lösung aller Probleme im wissenschaftlichen Publikationswesen ist? Sie fragen sich, ob die Wahrheit vielleicht irgendwo dazwischen liegt? Und Sie wollen wissen, was Harald Lesch dazu zu sagen hat? Kein Problem, wir haben den Vortrag für Sie aufgezeichnet und wünschen Ihnen interessante Erkenntnisse und gute Unterhaltung.


Creative Commons LizenzvertragDieser Beitrag – ausgenommen Zitate und anderweitig gekennzeichnete Teile – ist unter der Creative-Commons-Lizenz Namensnennung International (CC BY 4.0) lizenziert. Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz.


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In der Campusbibliothek am Holländischen Platz wird das Scannen jetzt noch einfacher. Dort stehen im Kopierbereich in B/1 und bei den Fachgruppen Asl und Bau in Gebäudeteil C/1 zwei sogenannte Scanzelte zur Verfügung. Buchseiten und Dokumente können kostenfrei über eine beliebige Scan-App auf dem eigenen Smartphone gescannt werden.

Mit den neuen Scanzelten in der Campusbibliothek einfach und kostenlos mit dem eigenen Smartphone scannen

Mit diesem neuen Serviceangebot geht die Universitätsbibliothek einen weiteren Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und unterstreicht einmal mehr Ihr Engagement für eine „Nachhaltige Hochschule“. Nach der Einführung des Duplexdrucks an den Kopierstationen der Bibliotheksstandorte wird auch diese Maßnahme hoffentlich zu weiteren Einsparungen beim Papierverbrauch an der Universität führen.

Und so geht’s

  • Scanzelt mit dem Stromnetz verbinden (Stecker rein)
  • Beliebige Scan-App auf dem Smartphone installieren und öffnen
  • Smartphone auf die Halterung an der Oberseite des Scanzelts legen
  • Offenes Buch oder Dokument in das Scanzelt legen und los!

Die Halterung sichert einen optimalen Betrachtungswinkel und gleichbleibenden Abstand. Bei zu geringem Tageslicht sorgen weiße LED-Streifen für gleichmäßige Beleuchtung und eine hohe Bildqualität.


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Viele Vorteile des Open Access liegen auf der Hand: freier Zugriff auf wissenschaftliche Inhalte (fast) unabhängig von der wirtschaftlichen Situation und institutionellen Anbindung der Rezipient:innen, bessere Auffindbarkeit, leichtere Rezipierbarkeit und tendenziell höhere Zitationsraten. Was aber wenn ein natives Open-Access-Angebot nicht genutzt werden kann oder soll – etwa weil die Kosten nicht übernommen werden können, im entsprechenden Bereich keine adäquate Open-Access-Zeitschrift existiert oder die Publikation aus den im vorigen Beitrag genannten Gründen closed-access erfolgt ist?

Weiterlesen Open Access Week 2021: Grüner geht’s immer: Zweitveröffentlichung leicht(er) gemacht
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In den vergangenen beiden Beiträgen haben wir über die Förderung primärer Open-Access-Publikationen (Zeitschriftenartikel und Bücher) durch unseren Fonds berichtet. Während unsere Unterstützung von Open-Access-Monografien gerade erst angelaufen ist, verzeichnen Artikel in Gold-Open-Access-Zeitschriften in den letzten Jahren einen beachtlichen Zuwachs (s. dazu unseren ersten Beitrag). Aber auch etablierte Zeitschriften traditioneller Verlage, allen voran Elsevier, Springer Nature und Wiley spielen bei der Wahl des Publikationsortes für Wissenschaftler:innen nach wie vor eine große Rolle und das wird bis auf Weiteres wohl auch so bleiben. Wie also vereint man den Wunsch nach mehr Open Access mit traditionellem Publikationsverhalten? Durch sogenannte Open-Access-Transformationsverträge.

Weiterlesen Open Access Week 2021: Else… wer?
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Seit 2013 betreiben wir unseren Open-Access-Publikationsfonds. Gefördert werden Artikel von Corresponding Authors der Universität Kassel in reinen Gold-Open-Access-Zeitschriften mit Artikelgebühren (article processing charges bzw. APCs) bis maximal 2.000 €. Gemessen an der Anzahl der geförderten Artikel ist der Fonds ein voller Erfolg. Seit 2018 stieg die Nachfrage stetig an. Allein in diesem Jahr haben wir bereits 80 Artikel gefördert. Das ist zunächst einmal erfreulich. An der Polepostion der Verlage mit geförderten Artikeln steht jedoch seit einiger Zeit mit großem Abstand der in der Schweiz ansässige Verlag MDPI. Ob das eine gute Entwicklung ist, kann inzwischen nicht mehr ganz so eindeutig beantwortet werden.

Weiterlesen Open Access Week 2021: Die Krux mit den APCs
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