open access

VeranstaltungsTipp: Lehrmaterialien online teilen – Online-Vortrag zu Open Educational Resources am Donnerstag, 24. September 2020, 14-15 Uhr
In wenigen Wochen findet wieder die jĂ€hrliche Open Access-Woche statt. Und schon diese Woche gibt es ein spannendes Online-Seminar der Reihe Open Access Talk. Unter dem Titel Alles offen oder was? Mehrwerte und Herausforderungen freier Bildungsmaterialien wollen Noreen Krause und Matti Stöhr (beide TIB Hannover) dazu anregen, aktiv an einer Kultur des Teilens zu partizipieren, die fĂŒr Hochschullehrende und Studierende enorme Mehrwerte mit sich bringt.

Open Access wird auch fĂŒr Bildungsmaterialien immer wichtiger.
Logo: CC-BY 4.0 http://www.openaccessweek.org/
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Helfen Sie bei der Literaturversorgung:
Laden Sie Ihre Publikationen auf KOBRA hoch!
Ein Beitrag von Dr. Sarah Dellmann

Angesichts der coronabedingten Schließung arbeiten wir auf Hochtouren, um das Angebot im Bereich der E-Books und E-Journals zu erweitern (1) und die Literaturversorgung aufrechtzuerhalten. Auch Sie können in dieser Situation dazu beitragen, Literatur fĂŒr Forschung und Lehre frei zugĂ€nglich zu machen, indem Sie Ihr „Zweitveröffentlichungsrecht“ wahrnehmen und eine Kopie Ihrer Artikel fĂŒr Zeitschriften und SammelbĂ€nde auf dem Hochschulschriftenserver KOBRA (Kasseler Online Bibliothek, Repository und Archiv) bereitstellen (2).

KOBRA – Der Dokumentenserver der UniversitĂ€t Kassel

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Ein Beitrag von Dr. Sarah Dellmann, Referendarin

Die UB Kassel ist ĂŒberzeugte BefĂŒrworterin von Open Access (OA), denn die Veröffentlichung in frei zugĂ€nglichen Formaten bietet einige Vorteile: Open Access erhöht die Sichtbarkeit der Forschung, entlastet Lehrende von Copyright-Sorgen zur Nutzung von Kopien in Vorlesungen und ermöglicht Interessierten innerhalb wie außerhalb der Uni Zugang zu Wissen [1]. Doch gerade fĂŒr Zeitschriften der Geistes- und Sozialwissenschaften ist die Finanzierung von Open Access oft ein Problem.

Weiterlesen Mehr Open Access fĂŒr die Geistes- und Sozialwissenschaften!
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Als die UniversitĂ€t Kassel im November 2005 eine Open-Access-Policy verabschiedete, war sie eine der ersten in Deutschland und Vorreiterin. Die Policy empfahl den GrĂŒnen Weg des Open Access, also die frei zugĂ€ngliche Zweitveröffentlichung von Zeitschriftenartikeln auf Schriftenservern wie dem universitĂ€tseigenen KOBRA. Im Sommer 2018 wurde sie umfassend um die Empfehlungen erweitert, in Gold-Open-Access-Zeitschriften zu veröffentlichen, bei diesen in Herausgeber- und Gutachterollen mitzuwirken und den Übergang von Subskriptionszeitschriften zum Open Access zu unterstĂŒtzen. Wenn Sie Ihre eigene Open-Access-Zeitschrift herausgeben wollen, steht Ihnen beispielsweise Open Journal Systems der UB zur VerfĂŒgung. Weiterlesen Open Access Week 2019: Gold hui – GrĂŒn pfui?

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Die Max Planck Digital Library (MPDL) ist ein starker BefĂŒrworter von Open Access und bewegt in diesem Bereich viel. Sie ist Initiatorin der OA2020-Mission, die auch die UniversitĂ€t Kassel unterzeichnet hat. Ihr stellvertretender Leiter Dr. Ralf Schimmer hob in seinem Vortrag zur Open Access Week 2015 an der UniversitĂ€t Kassel hervor, dass es der Open-Access-Bewegung auch viele Jahre nach der Budapest Open Access Initiative nicht gelungen ist, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in ihrem Publikationsverhalten maßgeblich zu beeinflussen. Zwar wird Open Access in Umfragen meist positiv bewertet, dennoch Ă€ndert dies nicht viel daran, dass nach wie vor Subskriptionszeitschriften renommierter Verlage bevorzugt werden, möglichst noch mit hohem Impact Factor, wenngleich dieser nichts ĂŒber die QualitĂ€t einzelner Artikel aussagt. Der Anteil an Gold-Open-Access-Artikeln lag 2015 bei mageren 13%. Weiterlesen Open Access Week 2019: Transformation im großen Stil mit DEAL?

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In unserem gestrigen Beitrag haben wir ĂŒber unseren Open-Access-Publikationsfonds berichtet. Er steht allen Angehörigen unserer UniversitĂ€t zur VerfĂŒgung, wird aber nicht von allen gleichermaßen angenommen. Rund zwei Drittel der Nutzerinnen und Nutzer gehören den Fachbereichen 10 (Mathematik und Naturwissenschaften) und 11 (Ökologische Agrarwissenschaften) an, gefolgt vom Fachbereich 01 (Humanwissenschaften) mit etwa 10%, wobei es sich hier fast ausschließlich um Publikationen in der Psychologie handelt.

Fondnutzung nach FB

Verteilung der Nutzung unseres Open-Access-Publikationsfonds auf die Fachbereiche (n=186, Stand 17.10.2019)

In den Naturwissenschaften, den Life Sciences und der Medizin, also jenen Disziplinen, die traditionell vergleichsweise gut mit Forschungsgeldern ausgestattet sind, haben sich APC-finanzierte Gold-Open-Access-Zeitschriften etablieren können. In den Geistes- und Sozialwissenschaften haben sie sich nicht durchgesetzt. Weiterlesen Open Access Week 2019: Ein Modell fĂŒr alle Disziplinen?

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Seit 2013 verwaltet die UB den Open-Access-Publikationsfonds der UniversitĂ€t Kassel. Was klein anfing, hat sich zu einem Erfolgsmodell entwickelt. 186 Artikel (Stand 17.10.2019) in reinen Gold-Open-Access-Zeitschriften haben wir inzwischen finanziert. Seit 2018 nimmt die Nachfrage rasant zu. Die tatsĂ€chlichen Ausgaben ĂŒberschreiten die ursprĂŒnglich eingeplanten Summen bei weitem. Diese Entwicklung ist einerseits erfreulich, zeigt sie doch, dass Open Access an der UniversitĂ€t Kassel zunehmend an Bedeutung gewinnt. Aber sie ist auch eine Herausforderung. Weiterlesen Open Access Week 2019: APC – eine gute Idee?

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Heute startet wieder die alljĂ€hrliche Open Access Week unter dem Motto Open for Whom? Equity in Open Knowledge. Die Budapest Open Access Initiative, gewissermaßen das GrĂŒndungsdokument der Open-Acces-Bewegung, hob ein wichtiges Ziel der Open-Access-Transformation hervor:

“Removing access barriers to [
] literature will [
] share the learning of the rich with the poor and the poor with the rich, [
] and lay the foundation for uniting humanity in a common intellectual conversation and quest for knowledge.”

Heute, 17 Jahre spĂ€ter, wird Open Access von einem Finanzierungsmodell dominiert, das auf ArtikelgebĂŒhren, sogenannten „article processing charges“ (APC) basiert. In ihrer Keynote auf den diesjĂ€hrigen Open-Access-Tagen hinterfragte Elena Ć imukovič diese „Verschiebung der Bezahlschranke vom ‚pay-to-read‘ zum ‚pay-to-say‘-Prinzip“ als „VerschĂ€rfung globaler Ungleichheiten“ und „hausgemachte Diskriminierung“ kritisch. Nachhaltigkeit und alternative Finanzierungsformen von Open Access waren daher ein wichtiges Thema der Konferenz. Weiterlesen Open Access Week 2019: Open Access fĂŒr alle?

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Ein Beitrag von Arvid Deppe, Stellvertretender Leiter der Abteilung III: Digitale Bibliotheksdienste, Referat Forschungsdatenmanagement, Fachreferent fĂŒr Klassische Philologie, Allgemeines, Informations- und Bibliothekswissenschaft

OA-Monografien
OA hat seinen Ursprung in den STM-FĂ€chern (Science, Technology, Medicine) und nach wie vor haben die meisten OA-Initiativen v.a. Zeitschriftenpublikationen im Blick. Dies ist wenig ĂŒberraschend angesichts der Publikationskultur (hohe Output-Frequenz, geringerer Umfang, große Bedeutung der AktualitĂ€t) und der finanziellen Rahmenbedingungen des STM-Marktes.

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Weiterlesen Open Access Week 2018 – Tag 5

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Ein Beitrag von Arvid Deppe, Stellvertretender Leiter der Abteilung III: Digitale Bibliotheksdienste, Referat Forschungsdatenmanagement, Fachreferent fĂŒr Klassische Philologie, Allgemeines, Informations- und Bibliothekswissenschaft

Unterwegs auf dem GrĂŒnen Weg des Open Access
Es gibt zahlreiche GrĂŒnde fĂŒr Wissenschaftler/innen, OA zu veröffentlichen; erhöhte Sichtbarkeit, höhere Zitationsraten und StĂ€rkung der Autorenrechte sind nur einige davon. Auch die Verpflichtung oder Empfehlung von Förderern kann eine Rolle spielen. Wie aber OA publizieren, wenn im eigenen Fachbereich keine passende OA-Zeitschrift existiert? Nicht selten wird hier der Weg des „hybriden OA“ gegangen – ein Weg, der den Wunsch nach OA kurzfristig erfĂŒllt, einer nachhaltigen OA-Entwicklung aber entgegensteht.

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Weiterlesen Open Access Week 2018 – Tag 4

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