Künstliche Intelligenz (KI) hat sich als transformative Kraft in zahlreichen Branchen erwiesen und macht auch vor der wissenschaftlichen Forschung nicht Halt. KI unterstützte Werkzeuge sind nicht nur in der Lage, Datenmengen zu verarbeiten, die für einen Menschen zu komplex wären, sondern sie bieten auch präzise, effiziente Lösungen für alltägliche Herausforderungen in der Wissenschaft. Ein besonders relevantes Feld für den Einsatz von KI-Tools ist die Literaturrecherche. Hier helfen KI-basierte Anwendungen Forschenden, aus der enormen Menge wissenschaftlicher Veröffentlichungen rasch die relevantesten Informationen zu filtern und strukturiert aufzubereiten – so zumindest die Verheißung.
Abb. 1. Künstliche Intelligenz und Bibliothek. Erstellt mit Adobe Firefly.
Lichtdurchflutet, mit einer Schatzkammer und mit einem neuen Anbau präsentiert sich die Murhardsche Bibliothek nach aufwendiger Sanierung.Am 19. November wurde die „Teileröffnung“ mit hohem Besuch gefeiert, am 23. November können sich Interessierte an einem Tag der offenen Tür durch das Gebäude führen lassen.
Über Jahrhunderte galten Archive als Arcanum, in dem das Geheimwissen des Souveräns verwahrt wurde. Jeder Nutzung ging ein Bittgesuch voraus, Findmittel waren der Verwaltung vorbehalten. Die Onlinestellung der Erschließungsdaten bildet einen ersten Schritt Richtung Öffnung der Archive. Mit einem im September 2024 abgeschlossenen Retrokonversionsprojekt packt das UniArchiv die digitale Transformation an und stellt Transparenz für Nutzende her.
Allenthalben wird auf den 275. Geburtstag des Dichters, Gelehrten und Politikers Johann Wolfgang von Goethe verwiesen und angestoßen. Dem schließt sich die Universitätsbibliothek an und erinnert an die Besuche des Jubilars in der Kasseler Bibliothek:
Die damalige kurfürstliche Bibliothek im Museum Fridericianum – die heutige Landesbibliothek unter dem Dach der Universitätsbibliothek – führte wie in Bibliotheken über Jahrhunderte und in Forschungsbibliotheken auch heute noch üblich, ein Besucherbuch.
Die Universitätsbibliothek Kassel freut sich, die Eröffnung ihres neuen 3D-Labs bekanntzugeben. Dieses hochmoderne Labor bietet Hochschulangehörigen und der breiten Öffentlichkeit die Möglichkeit, in die Welt der 3D-Technologie einzutauchen und ihre vielfältigen Potenziale zu entdecken.
Weshalb etablierte sich die Stadt Kassel als Standort für die weltweit bedeutendste Ausstellung zeitgenössischer Kunst? Das UniArchiv verfügt über neue Bestände und beleuchtet die historischen Standortbedingungen.
„Cartoons zur Literatur“ – so lautet der aktuelle Ausstellungstitel der in Kassel beheimateten CaricaturaGalerie für komische Kunst, die zur Zeit im Rahmen einer Plakatkampagne in Bibliotheken, Büchereien und Buchhandlungen unserer Region beworben wird. Die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung, die anlässlich des hundertsten Todestages von Franz Kafka stattfindet, können sich auf einen rasanten und unterhaltsamen Überblick über die Kunst des geschriebenen Wortes freuen. Und natürlich ist Kafka ein eigener thematischer Schwerpunkt gewidmet, der überraschend lustige Einblicke in Leben und Werk des Autors aus heutiger Perspektive bietet.
Von 1978 an war die ‚Immenhäuser Gutenberg-Bibel‘ über mehr als drei Jahrzehnte zusammen mit den kostbarsten Handschriften der Landesbibliothek wie beispielsweise dem Hildebrandlied und dem ‚Kasseler Willehalm‘ vielbewunderter Teil einer Dauerausstellung im damals eigens hierfür erbauten Ausstellungstresor im Untergeschoss der Murhardschen Bibliothek. Mit dem Beginn der umfangreichen Bau- und Sanierungsarbeiten im Haus am Brüder-Grimm Platz musste diese Präsentation aus Sicherheitsgründen geschlossen werden. Die Ausstellungsstücke kehrten zurück in die Dunkelheit der Tresore.
Ein Beitrag von Dr. Sabrina Jordan | Der inzwischen berühmte Satz „The world’s most valuable resource is no longer oil, but data“ aus dem Jahr 2017, veröffentlicht im Economist (https://www.economist.com/leaders/2017/05/06/the-worlds-most-valuable-resource-is-no-longer-oil-but-data), hat die Art und Weise, wie wir den Wert von Daten betrachten, nachhaltig geprägt. Obwohl diese viel zitierte Metapher von einigen Autor:innen durchaus in Frage gestellt wird (zB https://doi.org/10.3390/fi15020071), steht außer Zweifel, dass sie auf etwas äußerst Bedeutsames hinweist, nämlich den immensen Wert von Daten. Dabei geht es nicht nur um Daten als Waren, mit denen sich Gewinn erzielen lässt, sondern vor allem um Daten als treibende Kraft für wissenschaftlichen Fortschritt und Innovation. Und genau hier setzt die Universität Kassel mit ihrer im August 2023 überarbeiteten „Leitlinie zum Umgang mit Forschungsdaten“ an.
Am 27. September wird KARLA auf eine neue, responsive Suchoberfläche umgestellt. Sie passt sich automatisch auf das jeweilige benutzte Endgerät (Smartphone, Tablet, PC) an und bietet weitere Optimierungen:
Die Recherche in Artikel & mehr ist auch über das Smartphone möglich.
In der erweiterten Suche in Bücher & mehr kann man Suchgruppen anlegen und komplexere Boolesche Rechercheanfragen abbilden.
Es stehen fünf statt nur zwei Zitierstile zur Verfügung.
Das Schriftbild ist optimiert.
Im Nutzerkonto sind die Funktionen E-Mail ändern, Passwort ändern und Abholstandort ändern prominenter untergebracht und damit leichter auffindbar.
Die Merkliste steht ebenfalls auf mobilen Endgeräten zur Verfügung.
In einer der nächsten Versionen wird ein Zotero-Plugin enthalten sein.
Eine Vorschau auf die neue Suchoberfläche für das Katalogportal KARLA.
Einen Wermutstropfen gibt es: Die bisherigen, auf PUMA basierenden Merklisten können nicht automatisch übertragen werden. Wir empfehlen Ihnen daher, dass Sie diese vor dem 27. September in eine Literaturverwaltung wie Citavi oder Zotero exportieren.
Wir werden Ihnen selbstverständlich eine Anleitung zur Verfügung stellen, wie Sie Ihre alte Merkliste aus PUMA exportieren können, um sie anschließend in der neuen KARLA-Oberfläche wieder anlegen zu können.
Falls Sie dabei Unterstützung benötigen, kontaktieren Sie uns bitte per E-Mail unter info@bibliothek.uni-kassel.de zwecks Terminvereinbarung.
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